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Das Ding hier wird nicht ständig aktualisiert und alles, wo kein Autor usw. drunter steht wird nicht kopiert!!!
Ansonsten will ich nicht nochmal hören "Ach ich versteh das so gut!". Nirgends steht, worum es geht ...
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(21.12.2006, 01:39)
Dunkles zu sagen

Wie Orpheus spiel ich
auf den Saiten des Lebens den Tod
und in die Schönheit der Erde
und deiner Augen, die den Himmel verwalten,
weiß ich nur Dunkles zu sagen.


Vergiß nicht, daß auch du, plötzlich,
an jenem Morgen, als dein Lager
noch naß war von Tau und die Nelke
an deinem Herzen schlief,
den dunklen Fluß sahst,
der an dir vorbeizog.


Die Saite des Schweigens
gespannt auf die Welle von Blut,
griff ich dein tönendes Herz.
Verwandelt ward deine Locke
ins Schattenhaar der Nacht,
der Finsternis schwarze Flocken
beschneiten dein Antlitz.


Und ich gehör dir nicht zu.
Beide klagen wir nun.


Aber wie Orpheus weiß ich
auf der Seite des Todes das Leben
und mir blaut
dein für immer geschlossenes Aug.


Ingeborg Bachmann
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change me

(21.12.2006, 18:23)

looking through the window in my room,
nothing else to see than a grey, rainy landscape,
mirror to my inner roads, unknown paths,
never read lines in a book called life,

symbiotic soul connection broken,
each end gives more possibilities,
headrush day and nighttime,
just emotional sell-out of me,

i`m a born target, painloader,
suffer,liquid in my veins,
rare moments of sun in my heart,
hipocrits become my carthasis

stormy punches of reality,
taking me back to where i belong,
i have to take a rest, deep down in me,
just a little quiet place to become strong

i am skilled, in burning down memories,
just a cell where the hurting ones go to,
able to break out when ever they want to break me,
cant go back in time, but my mind always tries to,

i just need help to go through,
help to break the door,
the walls are coming closer,
urban tale of a lost one,

i am more than lost, i`m nowhere,
between here ,and my own rules,
peace of mind where are you,
this day comes, i don`t dare

empty laughs at empty faces,
still no need for a new ME,
blueprint for poor copycats,
i`m still here, i know you see

you can`t make me go away,
i´m the reminder,
soldier of reality,
you wanted a change, here i am,

face the defeated,
i defeat,

dreamcatcher, mindripper,
anti - hero in the dark,
never ment to be as you,
pull the trigger, give it to me,
a big bullet of your reality
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Kleiner Träumer

(22.12.2006, 17:03)
Weine nicht, Kleines.
Niemand wird dich hören.
Niemand wird dich in den Arm nehmen
und dich trösten.
Es gibt keinen, der mit dir fühlt.
Keinen, der dich versteht.
Keinen, der sich für dich einsetzt.
Die Welt ist ungerecht,
zu ungerecht für alle,
die es wagen zu träumen.
Wenn deine Träume sterben,
weint niemand mit dir.
Wenn deine Träume sterben,
wird keiner verstehen,
warum du überhaupt weinst.
Denn niemand außer dir
weiß dass er gestorben ist,
weiß dass er in deinem Innersten zerbrochen ist.
Zerbrochen in tausend kleine Scherben,
die sich jetzt in dein Herz bohren.
Dein Blick ist starr,
deine Augen sind leer.
Du siehst die Welt nicht mehr als die Welt,
die sie einmal gewesen zu sein schien.
So weine nicht, kleiner Träumer.
Vergiss nicht,
dass du eigentlich nur um dich weinst.
Dass du eigentlich einen Teil von dir verloren hast.
Wagst du es öfter,
wirst du noch ganz verschwinden.
Glaube mir, denn ich bin wie du.
Ich war verloren in mir selbst.
Auf der Suche nach meinem Traum.
Auf der Suche nach mir.
Doch ich weine nicht mit dir.
Ich würde dich mehr verletzten,
als dass ich dir helfen würde.
Du musst alleine den Drang nach
einer absolut glücklichen Zukunft aufgeben.
Denn sie ist nur Schein.
Es gibt nicht das vollkommene Glück,
dass du aus deinen Träumen kennst.
Das ist die harte Realität.
Vergiss die Träne,
die über deine Wange rollt,
ich werde dir ein Taschentuch geben.
So weine nicht, kleiner Träumer.
Es gibt nur einen,
dem du vertrauen kannst.
Es gibt nur einen,
dem du deine Nöte erzählen kannst.
Es gibt nur einen,
der weiß wie du im Innersten bist.
Und das bist du.
So höre auf,
dich im Mitleid zu versenken.
Denn dein Traum wird nicht verschwinden,
solange du an ihn glaubst.
Träume sterben nur,
wenn das eigene Handeln sie dazu zwingt.
Damit ist gemeint,
dass du sie nicht verleugnen sollst,
dass du sie nicht in die Ecke drängen sollst,
nur um etwas "Besonderes" zu sein.
Denn das bist du schon.
Du hast einen Traum,
den niemand anderes mit dir teilen kann.
Du hast einen Freund,
den du noch nicht erkannt hast.
Dieser Freund ist genauso wie du,
er ist immer bei dir,
er wird dich nie verlassen,
außer du lässt es zu.
Du kannst ihn nicht hassen,
du kannst ihn nicht sehen.
Du kannst ihn nicht einmal berühren.
Aber du kannst an ihn glauben,
kannst auf ihn bauen und vertrauen,
kannst dir sicher sein,
dass er dich beschützt,
kannst dir sicher sein,
dass er weiß wie du dich fühlst.
Er kann nicht reden,
er kann nicht sehen.
Er kann nicht hören,
kann nur verstehen.
Also, hör auf zu weinen, kleiner Träumer.
Letztendlich bist du doch nicht allein.
Letztendlich wirst du das auch niemals sein.
Du musst ihn nur erkennen,
deinen besten Freund.
Darfst dich nie von ihm trennen,
dann bleibt er dir immer treu.
Stirbst du, stirbt er mit dir.
Weinst du, weint er mit dir.
Schreist du, schreit er mit dir.
Bist du nicht bei guter Laune,
heitert er dich wieder auf.

Glaube mir,
mit mir geschah das gleiche
wie jetzt mit dir.
Nun hör auf zu trauern...

Glaube mir,
ich kann jetzt einschätzen,
wie gut es ihm geht,
ob er in meinem Wirrwarr in mir untergeht,
was er nie tun wird.
Denn er ist wie ich.

Er ist mein allerliebster Freund.
Er ist mein Traum,
der niemals sterben wird.

Träume formen nicht nur die Welt,
Träume formen vor allen Dingen auch die eigene Person.

Siehst du kleiner Träumer?
Jetzt ist er bei dir.
Ich sehe du hast verstanden.
Verleugne nie deine Träume,
denn damit verleugnest du dich
und das was einen Menschen ausmacht.
Wenn deine Träume sterben, stirbst auch du.

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In unserer Familie wird jedes Jahr Weihnachten gefeiert, und zwar immer am 24. Dezember. Einen besseren Termin fanden wir nicht, da an diesem Tag im Fernsehen immer so gute Filme laufen. Außerdem muss Papa an diesem Tag nie arbeiten.



Der Tag beginnt jedes Jahr gleich. Papa zieht los in den Wald und fährt einen Tannenbaum um. Meistens wird er aber doch dabei erwischt und muss viel mehr Strafe zahlen als der Baum auf dem Christbaummarkt um die Ecke gekostet hätte. Während Papa mit dem Weihnachtsbaum kämpft holt Mama die Kekse vom letzten Jahr aus der Tiefkühltruhe und backt sie wieder auf.



Abends kommt dann immer Tante Fettel zu uns; das Essen verpasst sie nie. Tante Fettel ist doppelt so dick wie hässlich. Zum Fasching geht sie immer als Gletscher verkleidet. Papa sagt im Geheimen immer, wenn sie in den Wald kackt, nennt man das eine Erdmoräne. Vor Jahren kamen noch viele Verwandten zu uns; aber seit der großen Pilz-Auflauf-Vergiftung vor 3 Jahren kommen sie nicht mehr. Nur die dicke Tante Fettel, die ließ sich auch von Giftpilzen nicht abschrecken.



Punkt 6 Uhr gibt es immer essen. Mama holt das Tier, das Papa am Tag zuvor überfahren hat, aus dem Backofen. Papa nennt es immer Steinkohlebraten. Wer von uns allen herausfindet, ob die Reifenspuren von seinem oder von Mamas Auto stammen, bekommt einen Nachtisch. Während des Abendessens schauen wir uns einen Film nach dem anderen an. Derweil fressen wir bis wir schier platzen.



Um das viele Essen etwas zu verdauen spielen wir dann immer Die Pauschalreise nach Jerusalem. Obwohl wir nur 5 Personen sind, brauchen wir 12 Stühle, denn wenn sich Tante Fettel auf einen einzigen Stuhl setzt, bricht der in sich zusammen. Wenn Papa dann so richtig besoffen ist, spielt er immer Rückreise nach Jerusalem: Er alleine und 10 Stühle; aber er verliert meistens.



Um 8 Uhr ist dann Bescherung. Plötzlich kommt ein sturz-betrunkener Sozialpädagogikstudent aus seinem Zimmer herunter ins Wohnzimmer und singt: "BAFÖG BAFÖG Trallalalala". Und dann schlägt ihm Papa eine aufs Maul, um ihn ruhigzustellen. Dann gibt es Geschenke: Papa kriegt von Mama ein Rasierwasser, Mama kriegt von Papa ein Parfüm, Jahr für Jahr das gleiche. Ich kriege immer den aktuellen Quelle-Katalog mit vielen bunten Bildchen zum Ausschneiden. Papa sagt dann immer, dass ich all die schönen Dinge eines Tages kaufen kann, wenn ich mal selber Geld verdiene.



Tante Fettel kriegt nie was, denn sie isst es sowieso immer gleich auf. Wenn sie dann traurig ist, tröstet sie Papa immer mit der Erklärung, dass der Weihnachtsmann nicht zu ihr käme, da er Angst hätte, sie würde ihm seine Rentiere auffressen.



Um 11 Uhr kommt der letzte Film; Mama räumt noch auf während Papa sternhagelblau auf dem Sofa rumlümmelt und noch die eine oder andere Ansprache an die Weltbevölkerung hält. Tante Fettel isst noch die Reste vom Weihnachtstisch auf und schläft dann auf dem Sofa ein. Der Sozialpädagogikstudent wird von seinen Kumpels abgeholt, um noch einen Heben zu gehen. Und ich nehme meinen Quelle-Katalog mit aufs Zimmer, um zu schauen, wie viele Seiten er gegenüber dem alten mehr hat.






Wünsche allen ein frohes Fest, schöne Geschenke und was sie sich sonst noch so wünschen ...
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Die gestundete Zeit

(24.12.2006, 23:36)
Es kommen härtere Tage.
Die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont.
Bald musst du den Schuh schnüren
und die Hunde zurückjagen in die Marschhöfe

Denn die Eingeweide der Fische
sind kalt geworden im Wind.
Ärmlich brennt das Licht der Lupinen.
Dein Blick spurt im Nebel:
die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont.

Drüben versinkt dir die Geliebte im Sand,
er steigt um ihr wehendes Haar,
er fällt ihr ins Wort,
er befiehlt ihr zu schweigen,
er findet sie sterblich
und willig dem Abschied
nach jeder Umarmung.

Sieh dich nicht um.
Schnür deinen Schuh.
Jag die Hunde zurück.
Wirf die Fische ins Meer.
Lösch die Lupinen!

Es kommen härtere Tage.


Ingeborg Bachmann
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Nothing else to say ...

(25.12.2006, 19:53)

What you say, what you tell, it doesn’t matter to me;
because I’m the life and the death, the angel of darkness,
the master of the sword, which will destroy you,
I’ll judge you, make you a part, my part of the darkness,
kidnap and seduce you, tear you up and push you down.
You’ll see, there’s no other way than the one of pain.
You’ll whimper and cry, beg for mercy and implore me to stop your sorrow.
And me? Ha… I’ll laugh,
feel your pain and enjoy every single moment of your miserable life.
Yes! Hit me, kick me, try to destroy me, my life and my mind and break at it.
I’ll stay in your brain,
every second, every minute of your existence I’ll be with you and in you.
Every time something happens to you, something passes through you, think about me, because I’m the reason of all evil, which will come to you.

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Ich verlasse heut Dein Herz

(29.12.2006, 01:07)
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Mensch unter Menschen

(28.07.2008, 23:15)

Kleins Herz, wenn es schaut zu dir,

vergessen die Qual, der Kampf;

sieht Licht, auch wenn nur für kurz;

Hoffnung blüht und schwindet,

der Moment den du geschenkt,

er wiegt auf was verloren ward;

zu finden in Besserem für Augenblicke.

Nicht vertan ist all die Müh,

ein lächeln war gegeben.

Ansteckend, mitfühlend, gütig;

der Mensch ein Fluss,

genährt und gespeist durch Quellen,

er wird zum Strom, vermögend mitzureißen,

mitreißend zu Neuem, Besserem;

so werd ich denken ewig an dich,

dich gefangen in meinem Herzen,

hast mich mitgenommen und getrieben,

gegeben mir fast zu viel;

ich danke dir
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(01.08.2008, 01:10)

at this moment there at 6,417,652,321 people in the world.

some are running scared.

some are coming home.

some tell lies to make it through the day.

others are just now facing the truth.

some are evil men, at war with good.

some are good, struggling with evil.

six billion people in the world.

six billion souls.

and sometimes all you need is one.


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(11.08.2008, 14:59)
Das Leben lacht,
dennoch freut sich der Tod.
Ein Lachen welches vergänglich ist.
Lachen, aus welchen kühnen Gründen?
Unser Verstand begreift nichts ...
und wenn doch,
dann nur einen sehr kleinen Teil des Daseins.
Das Denken in Kästchen,
in winzigen Kästchen,
deren Grenzen wir nicht fähig oder gewillt sind zu überschreiten,
hat einen leichten Sieg errungen.
Das Leben kann so einfach sein,
warum denn denken!
Wird nicht gerade durch das Denken und den Sieg des Verstandes,
durch die Interpretation und Artikulation des Erlebten,
das Leben erst erleichtert,
oder sind Unwissenheit, Ignoranz
und der schwache Wille eines Jeden die Dinge,
mit denen uns das Leben erst erträglich scheint?
Versuchen wir nicht Tag für Tag abzulenken?
Das Leben lachte,
bis es sich aufgab.
Die schwache Begründung:
Es kann doch nur der Tod gewinnen.
Wer lacht und freut sich jetzt noch?
Wir werden es nicht sein.

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