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Der Zookurier

Dieses Thema im Forum 'Benutzerecke' wurde von -kulli- gestartet, 19 November 2013.

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  1. 60kaktus

    60kaktus Lebende Forums-Legende

    Werde mich auch mal an eurer Unterhaltung beteiligen
    Ich lese auch das Forum, auch wenn ich nicht immer meinen Senf dazu gebe, aber über andere User wegen dem Inhaltes ihres Anliegens zu lachen, das ist nicht angebracht.Jeder Spieler schreibt über eine Sache in seiner persönlichen Ausdrucksweise, mit mehr oder weniger Wut/Eifer/Besonnenheit oder Ruhe. Ist das Falsch?
    Warum werden Ideen nicht unterstützt, weil an anderer Meinung ist? Oder weil keiner Lust hat, darüber zu diskutieren. Wird das verurteilt?
    Wieso kochen wir unser eigenes Süppchen, nur weil es neben dem Zookurier noch das Forsthaus und das Lesejournal gibt? Werden wir als Konkurrenz angesehen?
    So will ich doch einmal die Unterschiede der einzelnen Bereiche aufzählen, denn es sind Versuche, etwas Neues in das einschlafende Forum zu bringen.

    Zookurier
    Neben den „ernsten“ Themen findet man hier auch lockere Themen über den Zoo. Besonders die schönen Geschichten von Zoodirektor Hasenfuß.

    Lesejournal
    Hier finden nachdenkliche und lustige Geschichten ihren Platz

    Forsthaus
    Es war als Ort der Unterhaltung gedacht, da viele neue User nicht den Mut haben, die feste Mannschaft der Insulaner zu stören. Die auf der Insel kennen das seit Jahren, da traut sich kaum jemand hin oder ist schnell wieder weg.
    Hier sollte über alles und nichts geredet werden, auch über persönliche Probleme und auch über das Wetter.

    Trauminsel
    Sie war als Ort der Entspannung gedacht, aber die Gründer sind fast alle weg oder auch reifer in ihren Gedanken und Leben geworden.
    Wetter, Krankheit, Kaffee sind unerwünscht, was bereits einige vertrieben hat. Das sollte uns zu denken geben, Lagerfeuer, Grill und Hängematte anders zu nutzen.
    Eine Trauminsel in der heutigen Zeit stelle ich mir anders vor.
    Erholung, abschalten nach der Arbeit. Diskutieren über dies und das, auch über das Wetter wenn es sein muss. Wir leben doch in verschiedenen BL, da gibt es viel zu erzählen. Was kann am Abend schöner sein als ein Plausch mit Freunden am Lagerfeuer, Tipp für das kochen oder Freizeitgestaltung usw. dürfen da nicht fehlen.

    Wir hatten mal einen Spruch auf der Insel. „Wir halten zusammen“

    Ich würde mir auch wünschen, dass sich das Forum wieder mit Leben füllt, dass unsere Freunde wieder zurückkehren und dass die Neuen Spieler sich auch mal trauen, was Neues kennenzulernen.

    Eure 60kaktus
     
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  2. Cappucinolina

    Cappucinolina Forums-Freak

    Warum ist das Forum so still?

    Jetzt mal ehrlich, aus meiner Sicht (was das Spiel an sich und BP angeht mal außen vor gelassen), von einer die noch nicht sooooo lange dabei ist:

    schreibt einer übers Wetter, weil es ihn beschäftigt und für ihn speziell ein Thema ist, wird er deshalb sachte angemacht

    stellt jemand freundlich morgens Kaffee ins Forum, wird darüber gelächelt

    schreibt jemand, daß er krank ist oder Kummer hat, erhielt er eine ZP (da ging sie noch), daß man solche Sachen doch bitte nicht postet, dafür wäre die ZP da

    ist jemand der deutschen Rechtschreibung nicht mächtig oder nicht so ganz, wird er auch darauf hingewiesen

    ist jemand mal ein paar Tage nicht im Forum gewesen, warum auch immer, gibt es welche die sich lieb sorgen, andere platzieren dann wieder einen Vorwurf, wenn derjenige wieder da ist

    der eine ist hier weil er nur Entspannung will

    der andere, weil er vielleicht auch einsam ist und hier jemanden zum Reden hat

    einer nimmt wirkliches Interesse an dem oder dem was die anderen so bewegt, ein anderer will davon gar nichts hören

    und so könnte ich weiter aufzählen..... Aber hey, die Quadratur des Kreises gibt es nicht!!!

    Das sind bestimmt alles auch mit Gründe, warum der eine oder andere einfach keine Lust mehr hat. Es wird einfach von einigen im Forum nicht bedacht, daß jeder Jeck anders ist. Und da sollte sich jeder an die eigene Nase fassen.


    Also Leben und Leben lassen sollte die Devise sein und solange das nicht klappt, wird alles früher oder später untergehen.

    In diesem Sinne, Toleranz und Empathie sind wichtig; von Jedem für Jeden hier.

    Liebe Grüße,

    Lina
     
  3. -kulli-

    -kulli- Lebende Forums-Legende

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    Vorbereitungen
    Unaufhörlich klopfen die Regentropfen an die Fensterscheibe des kleinen Büros. Trotz Mittagszeit dringt kaum Tageslicht herein.
    Im Schein der kleinen Schreibtischleuchte sitzt Direktor Hasenfuß an seinem Schreibtisch und starrt gedankenverloren auf den flackernden Bildschirm vor sich. Darauf ein eine leere Seite.
    Seit gestern schon versuchte er hier ein paar sinnvolle Zeilen zusammen zu bekommen, vergebens.
    Und dabei blieb ihm nicht mehr allzu viel Zeit bis zur großen Zoo- Geburtstagsfeier.
    Wie in jedem Jahr kam ihm auch diesmal die große Ehre zuteil, eine Rede vor all den anderen geladenen Zoodirektoren zu halten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.
    Bisher war ihm dies immer leicht gefallen und es hatte ihm immer sehr viel Freude bereitet. Wohl auch deshalb hatte ihn die Oberste Zoobehörde damit betraut.
    Warum also fiel es ihm in diesem Jahr so schwer, die richtigen Worte zu finden? Lag es am tristen Wetter? Oder war im letzten Jahr nichts im Zoo passiert, was es wert wäre, erwähnt zu werden? Wieder blätterte er hektisch in seinem Kalender. Nun ja, die Termine darin waren recht überschaubar.
    Sicher, es gab auch in diesem Jahr wieder Events, hauptsächlich zu den besonderen Anlässen, wie Halloween, Weihnachten, Valentin, Ostern usw., doch nur selten gelang es, die Zoodirektoren rundum glücklich und zufrieden zu machen. Irgendeinen Haken gab es immer.
    Ansonsten gab es eigentlich nur diese eine Konstante, auf die Verlass war: Wiederholungen, Wiederholungen und Wiederholungen!!! So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass selbst das lang ersehnte Weihnachtsevent eine Neuauflage des Events vom vergangenen Weihnachten war und das ursprünglich geplante erst mit reichlich Verspätung starten konnte.
    Irgendwie war es voraus zu sehen, dass insbesondere die langjährigen Tierbändiger den Eindruck bekamen, vergessen worden zu sein. Denn während es für die kleineren Zoos immer wieder etwas neues zu entdecken, zu erspielen und auch zu kaufen gab, blieb den großen Zoos lediglich die Option, ihre Lager mit bereits zuhauf vorhandene Tieren, Deko, Gehegen oder Buden voll zu stopfen.
    Dabei gab es doch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Ohne Ankündigung und für alle völlig unerwartet ging das Affen- Brettspiel an den Start. Optimismus machte sich breit. Sollte sich die Oberste Zoodirektion endlich doch wieder an seinen langjährigen treuen Mitarbeiter erinnern? Doch schon bald verfiel alles wieder in den alten Trott. Weiter ging es von Wiederholung zu Wiederholung nicht ohne immer neue Pannen. Wurde dann eine davon tatsächlich behoben, so löste man damit garantiert zwei neue aus. Und versuchte man diese dann zu umfahren und ein Umleitung zu nutzen, weit kam man nicht. Denn schon nach wenigen Metern stieß man auf eine der unzähligen anderen Umleitungen, die um all die anderen Baustellen herum führten.
    Und so gaben viele Zoodirektoren auf. Ihre Tierparks schlossen für immer ihre Tore und die Tiere wurden sich selbst überlassen.
    Müde lehnt sich Kunibert Hasenfuß in seinem Stuhl zurück, nippt gedankenverloren an seinem inzwischen kalten Kaffee und starrt weiter vor sich hin.
    Sollte er das alles wirklich zur Sprache bringen? Es wurde doch sicher eine kurzweilige und positive Rede erwartet. Andererseits war er dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die Chef- Etage wusste also, worauf sie sich einließ. Wenn ihm doch nur noch etwas einfallen würde, womit er die Kritik geschickt verpacken könnte.
    Wehmütig blickt er zum Telefon. Wie gern würde er jetzt einen seiner zahlreichen Kollegen um Rat bitten. Doch auch die Telefon- sowie die Internetverbindungen waren irgendeiner Baustelle zum Opfer gefallen. Es war ohnehin fraglich, ob er da einen ernst gemeinten Rat bekommen würde. Denn auch in Puncto Nachbarschaften gab es nicht nur eine Baustelle und nicht immer hatten die da oben ihre Hand im Spiel. Oftmals hatten die Zoodirektoren auch in Eigenregie ein Bagger gemietet und tiefe Gräben gezogen. Sie wünschten aus den verschiedensten Gründen keinen Kontakt mehr.
    Nun er würde es auch ohne Hilfe schaffen, aber nicht mehr heute. Für heute hatte er genug gegrübelt und sich damit selbst die Laune verdorben. Es war Zeit, sich mit anderen Sachen zu beschäftigen, die definitiv mehr Spaß machten, sich zB. Die frische Seeluft in der Ocean World um die Nase wehen zu lassen. Und genau das wird er jetzt auch tun. Und morgen dann, gleich morgen früh, wird er eine Rede verfassen, an die man sich noch sehr lange erinnern wird.
    Und schon reißt er seine Regenjacke vom Haken und ist zur Tür hinaus......
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    Zuletzt bearbeitet: 31 Juli 2017
    Rudiratlos59, Heelios, hainna_GL und 4 anderen gefällt dies.
  4. Ahtisor

    Ahtisor Forum-Lehrling

    Danke, liebe Kulli, dass du nicht aufgibst und versuchst, weiter zu machen. Auch wenn dich hier alle im Stich lassen. (chuckle)
     
    -kulli- gefällt dies.
  5. -kulli-

    -kulli- Lebende Forums-Legende

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    Eilmeldung....

    Hallo, meine lieben Leser,

    heute, nach sehr langer Zeit, erreichte mich mal wieder eine Nachricht von sehr lieben Freunden, deren Inhalt ich euch auf gar keinem Fall vorenthalten will.

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    Hey Ho, ihr Landratten!

    Es ist schon eine ganze Weile her, dass wir hier durch das Forum gesegelt sind. Ich hoffe, ihr habt meine Jungs und mich noch nicht ganz vergessen.
    Seit unserem letzten Besuch bei euch ist wurde eine Menge Treibgut an den Strand gespült und nicht nur hier ist eine Menge geschehen. Auch wir haben allerhand erlebt und viele, viele Abenteuer bestanden, mal mehr, mal weniger heldenhaft.
    Nun dauert es nicht mehr lange und unser Zoo feiert seinen 7. Geburtstag. Da wir schon fast genau so lange in den Gewässern des Forums unterwegs sind, wollen wir es uns nicht nehmen lassen, bei der großen Feier mit dabei zu sein. Und damit uns auch nichts dazwischen kommen kann, gehen wir besser auf Nummer sicher und werfen vorsorglich schon mal heute die Anker. Ihr findet uns in unserer kleinen Bucht, direkt vor der Trauminsel.
    Also zündet schon mal die Lagerfeuer an und haltet nach uns Ausschau!!! Auch wenn wir schon bald wieder auf große Fahrt gehen, gibt es bis dahin sicher viel zu berichten.
    Euer Joe
     
    Ahtisor, hainna_GL, Froschkönigin und 2 anderen gefällt dies.
  6. Baerli

    Baerli Lebende Forums-Legende

    [​IMG] Urlaub

    U r l a u b ........ ein magisches Wort für eine besondere Zeit des Jahres.

    Spätestens am 2. Januar eines Jahres beginnen die meisten Menschen mit ihrer Urlaubsplanung und versuchen, Antworten
    für die drei W`s zu finden.

    Wann soll oder kann der Urlaub genommen werden. Bei schulpflichtigen Kindern ist man an die vorgeschriebene Zeit der
    Schulferien gebunden. Als Berufstätiger muss man seinen Urlaub mit dem Arbeitgeber und den Kollegen absprechen. Auch
    wenn man nicht zu diesen beiden Gruppen gehört, muss der Urlaub in das Privatleben mit seinen festen Verpflichtungen passen.

    Wohin soll die Reise gehen? In ferne Länder, um fremde Kulturen mit ihren Traditionen kennenzulernen? Reizvolle Landschaften entdecken oder Sonnenstrände geniessen? Abenteuer- oder Erholungsurlaub planen? Die Bedürfnisse der Menschen sind sehr unterschiedlich. Doch in dieser modernen Zeit sind die Reiseveranstalter und Urlaubsgebiete darauf eingestellt und können viele Wünsche erfüllen.

    Welches Reisemittel soll gewählt werden? Das eigene Fahrzeug, um während der gesamten Reise flexibel zu sein? Mit einer Gesellschaft, für die die Reise vom Anfang bis zum Ende organisiert ist. Mit Flugzeug, Schiff oder Bahn? Oder alles gut gemischt?

    Es gibt viele Möglichkeiten für die Urlaubsgestaltung. Wichtig ist jedoch, dass die Familie oder die Partner sich einig sind und
    vor allen Dingen, dass die Finanzen mitspielen. Träume hat wohl jeder, sie können aber nur mit dem richtigen Bankkonto verwirklicht werden.

    Aber es gibt auch noch viele Menschen, die ihren Urlaub zuhause verbringen. Sei es aus finanziellen oder gesundheitlichen
    Gründen oder aus Verpflichtungen anderen Menschen gegenüber. Altersbedingt oder einfach aus Angst, die gewohnte Umgebung zu verlassen. Aber vielleicht gibt es auch für diese Menschen die Möglichkeit, sich einfach mal nur für einen Tag eine Auszeit zu nehmen.

    Es gibt auch viele Möglichkeiten, den „Urlaub-Daheim“ zu gestalten. Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen oder einfach mal einen gemütlichen Stadtbummel zu machen. Sehenswürdigkeiten der eigenen Stadt entdecken und besuchen.

    Vielleicht bietet sich auch einmal ein Besuch in einem „richtigen“ Zoo mit echten Tieren an. Dabei sollte man jedoch nicht am Kartenschalter direkt nach den Gehegen mit Geisterkatzen, Mammuts, Yetis oder Werwölfen fragen. Könnte den Verkäufer
    vielleicht etwas verwirren und den Eintritt verwehren.

    Und wer, aus welchen Gründen auch immer, mit dem Begriff Urlaub quasi "nichts am Hut hat", der kann seine Zeit
    immer hier bei ZooMumba verbringen.


    Noch eine wunderschöne restliche Urlaubszeit, wie immer sie auch gestaltet wird, wünscht Euch

    Eure Baerli

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  7. Heelios

    Heelios Lebende Forums-Legende

    Moin, Moin heute ist Weltkatzentag
    [​IMG] ohhh ist das zum Mäuse melken.
     
  8. -kulli-

    -kulli- Lebende Forums-Legende

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    Heute ist mein Tag....

    … und der von weiteren 10- 15 % der Bevölkerung. So sagen es jedenfalls die Statistiken. Die Experten gehen davon aus, dass weitaus mehr Menschen zu unserer Gruppe gehören. Sie schätzen, dass fast die Hälfte der Bevölkerung betroffen ist. Gehörst du auch zu uns?
    Dann ist das heute auch dein Tag, denn wir begehen den

    Internationalen Linkshändertag.
    Warum gibt es seitens der Experten diese unterschiedlichen Angaben über die Verbreitung? Das liegt zum einen daran, dass besonders an der Umerziehung auf Rechts, die besonders die älteren unter uns über sich ergehen lassen mussten. Doch auch heute gibt es diese Fälle noch, obwohl schon seit langem bekannt ist, dass dies einen Eingriff in die Arbeit des Gehirns darstellt und man damit vieles durcheinander bringen und verkomplizieren kann.
    Wir nutzen bevorzugt unsere linke Hand, insbesondere für Tätigkeiten, die hohe Ansprüche an Feinmotorik, Kraft oder Schnelligkeit stellen (z. B. zum Schreiben oder Werfen). Die Händigkeit, also die Präferenz der rechten oder linken Hand, wird durch die Dominanz der gegenseitigen Hirnhälfte erklärt.

    Denken Linkshänder dann auch anders? Ja!
    „Linkshänder denken anders, nämlich ganzheitlich, vernetzend und vielschichtig," meinen viele Experten.. Es ist aber nicht so, dass bei Linkshändern im Gehirn einfach alles seitenverkehrt angelegt ist. Durch die Dominanz der rechten Gehirnhälfte bei Linkshändern werden andere Hirnbereiche beim Denken aktiviert als bei Rechtshändern. So ist zum Beispiel die Wahrnehmung eine andere. Sinneseindrücke werden von Rechtshändern mit der linken Gehirnhälfte aufgenommen und verarbeitet. Dort sitzt die Zentrale für rationales Denken. Linkshänder dagegen erfassen ihre Umwelt mit Hilfe der rechten Gehirnhälfte, die für Kreativität und Vorstellungsvermögen zuständig ist. Beim Sprechen beispielsweise werden bei fast jedem dritten Linkshänder beide Gehirnhälften aktiviert. 98 Prozent der Rechtshänder dagegen nutzen dabei nur die linke Gehirnhälfte. Das könnte die überdurchschnittliche Sprachfähigkeit bei Linkshändern erklären. Und manchem von uns fällt es so gar nicht schwer, spontan in Spiegelschrift zu schreiben.
    Auch wenn noch sehr viel Forschung zu diesem Thema nötig sein wird, gefällt mir diese These besonders gut. Wer hört nicht gerne über sich, er wäre kreativ, sprachbegabt und fantasievoll? Ob es dann auch tatsächlich so ist, müssen meine Mitmenschen entscheiden. Außerdem erklärt es für mich, warum ich so oft, über bestimmte Dinge komplett anders denke und eine andere Meinung vertrete, als alle anderen um mich herum.
    Doch auch wenn Linkshändigkeit heute als natürliche Veranlagung akzeptiert wird, gibt es in einer rechtshändig normierten Umwelt zahlreiche Aspekte, in denen Linkshänder sich anpassen oder umdenken müssen. Strukturen, Produkte, Abläufe und Geräte sind fast immer für Rechtshänder ausgelegt. Zwar sind Linkshänder dadurch flexibler im Denken und Handeln, die weitgehende Nichtberücksichtigung der linkshändigen Veranlagung wird aber häufig als Diskriminierung empfunden.

    "Das mache ich doch mit links", ist der Satz, der betonen soll, dass einem Rechtshänder etwas besonders leichtfällt. Doch Linkshänder haben es oftmals schwer in einer Welt, die für Rechtshänder gemacht ist. Beispiele gefällig?

    Scheren: Der kritische Punkt bei der Schere ist die Anordnung der Klingen. Um präzise schneiden zu können, muss die Innenseite der oberen Schneidekante dem Auge zugewandt sein, andernfalls muss man sich über die Klinge beugen, um die Schnittlinie gut sehen zu können. Darüber hinaus sind die Grifflöcher oft ergonomisch an die Form der rechten Hand angepasst.
    Messer: Manche Küchenmesser sind nur einseitig angeschliffen. Und zwar so, dass bei vorausgesetzter rechtshändiger Nutzung die gerade Klingenseite am Schnittgut liegt. Bei spiegelbildlicher Nutzung durch Linkshänder ist gerades Schneiden damit kaum möglich.
    Korkenzieher, Geldbörsen, Dosenöffner sind regulär für Rechtshänder ausgelegt.
    Fotoapparate sind in aller Regel zum Auslösen mit der rechten Hand konzipiert, also mit Auslöser oben rechts – gut erreichbar für den rechten Zeigefinger.
    Armbanduhren: sind ebenfalls meist für das Tragen am weniger beanspruchten Arm konzipiert, bei Rechtshändern der linke.
    Auch Computermäuse finden sich in der Regel auf der rechten Seite, es sei denn, man entscheidet sich für eine Funk- Maus.

    Die Aufzählung ließe sich wohl um einiges erweitern und wen es betrifft, der weiß, was ich meine.
    Sicher gibt es heute schon sehr viele Produkte, die speziell für Linkshänder hergestellt und verkauft werden. Doch auch da werden wir nach wie vor benachteiligt, kosten sie doch oftmals ein Vielfaches mehr als die regulären Dinge.
    Doch sei es, wie es sei. Ich habe mich im Laufe der Jahre mit allen Widrigkeiten arrangiert und sehe es nicht mehr als Makel, wie es mir während meiner Schulzeit immer wieder eingeredet wurde. Warum auch sollte ich mich anpassen? Ich bin gerne etwas anders.

    LG Eure -kulli-


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    Zuletzt bearbeitet: 15 August 2017
    hainna_GL, Heelios, Ahtisor und 3 anderen gefällt dies.
  9. 60kaktus

    60kaktus Lebende Forums-Legende

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    Jedes Jahr der gleiche Stress,
    was pack` ich nur in den Koffer rein.

    Urlaub sollte Erholung sein,
    doch die passt in den Koffer nicht rein.

    Drum schreibt am Besten eine Liste,
    das schont eure Nerven.

    Schöne Urlaubstage;)
     
    hainna_GL und komodo79 gefällt dies.
  10. hainna_GL

    hainna_GL Lebende Forums-Legende


    Der Geburtstag stand schon vor der Tür
    und immer noch da warten wir.

    Wann wird die Feier denn beginnen?
    Oder lernen jetzt alle erstmal schwimmen?​
     
    60kaktus, komodo79 und -kulli- gefällt dies.
  11. -kulli-

    -kulli- Lebende Forums-Legende


    [​IMG]


    Hallo BP,
    Ich habe jetzt lange überlegt, ob ich etwas zu dem Thema schreiben soll und das gemacht, was man hier als Zoodirektor bis zur Perfektion lernt: Warten.
    Viele von uns haben dich in der letzten Zeit sehr oft verteidigt. Wir haben Verständnis gezeigt, wenn es mal wieder irgendwo gehakt hat und Geduld gehabt, da nicht immer alles von jetzt auf gleich klappen kann.
    Doch du machst es uns wirklich nicht leicht. Wie kann man eigentlich seinen eigenen Geburtstag verschlafen?
    Nach der Offiziellen Ankündigung hat wohl niemand von uns erwartet, dass pünktlich am 19. August ein super- tolles Event starten wird, so wie wohl auch niemand erwartet hätte, dass es an dem Tag so gar kein Lebenszeichen von dir geben wird.
    Es hätte nichts großes sein müssen, selbst ein kleiner Bonuscode oder die obligatorischen Double XP- Tage hätten uns schon gereicht und wären allemal besser gewesen als so gar nichts. Es hätte uns doch das Gefühl gegeben, dass du nicht vergessen hast, wer dich durch die letzten 7 Jahre getragen hat.... nämlich wir Spieler.
    So macht sich jedoch nur noch Enttäuschung breit und dass bisher niemand das Thema angesprochen hat, sollte zu denken geben. Es liegt ganz sicher nicht daran, dass alle so geduldig und verständnisvoll sind. Es ist wohl eher so, dass viele mittlerweile gleichgültig geworden sind und kaum noch irgendetwas erwarten.
    Es liegt an dir, diesen Zustand zu ändern und bei uns neuen Spielspaß zu entfachen. Um ZooMumba aus dem „Winterschlaf“, wenn nicht gar dem Koma, zu erwecken, stelle ich den hier mal bereit.


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    LG -kulli-​
     
    brinchen82, Heelios, gerti63 und 8 anderen gefällt dies.
  12. Baerli

    Baerli Lebende Forums-Legende

    [​IMG] N i c h t s [​IMG]

    Nach einem längeren Auslandsaufenthalt machte sich der Fotograf Max Knips auf den Weg zu dem Zoo von seinem
    Freund Willibald Tierlieb, um ihm einen Überraschungsbesuch abzustatten.

    Auf dem Weg zum Büro liefen ihm die Helfer Jim und Toni über den Weg, die seinen freundlichen Morgengruss nur mit einem
    kurzen Nicken erwiderten. Hmmm.....wohl noch keinen Kaffee gehabt, dachte Max. Als aber dann auch noch die sonst immer
    so freundliche Sonja auch kaum grüsste, bekam der Fotograf ein komisches Gefühl.

    Endlich hatte er das Büro von Willibald Tierlieb erreicht und wurde zwar von seinem Freund freundlich begrüsst, aber es war
    nur eine verhaltene Freundlichkeit. Trotzdem platzte Max vor Neugier direkt mit seiner Frage raus: "Na, alter Freund, was gibt
    es Neues im Zoo? Fang mal an zu erzählen."

    "Nun" meinte Willibald "die Frage kann ich mit 6 Buchstaben schnell beantworten: N I C H T S."

    "Was soll das heissen? Ihr habt doch den 7. Zoogeburtstag gefeiert, was gab es denn als Event?" wollte Max genau wissen.

    Wieder lautete die Anwort: " N I C H T S."

    Aber Max liess nicht locker und stellte die nächste Frage:" Was gab es denn dann als Geburtstagsgeschenke?"

    Auch hierauf bekam er die kurze Antwort: " N I C H T S."

    Auf den fragenden Blick von Max bequemte Willibald sich dann doch zu einer kurzen Erklärung. Er erzählte von den vielen
    Problemen, mit denen die Zoodirektoren seit längerer Zeit zu kämpfen hatten. Aufgrund dieser ganzen technischen
    Schwierigkeiten fand vorerst kein Event statt, falls überhaupt noch.

    "Aber ihr seid doch bestimmt mit einer Kleinigkeit entschädigt worden?" wollte der Fotograf wissen, obwohl er eigentlich
    die Antwort bereits ahnte.

    "N I C H T S " lautete auch diesmal Willibalds Antwort.

    "Aber wann sollen die Feierlichkeiten denn nachgeholt werden? Darüber habt ihr doch bestimmt Informationen erhalten?"
    Max konnte einfach mit den Fragen nicht aufhören und bohrte weiter.

    "N I C H T S " war auch darauf Willibalds traurige Antwort.

    "Du kommst mir vor wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat.
    NICHTS – NICHTS – NICHTS
    Das kann ich einfach nicht glauben. Komm, wir gehen jetzt in das Teehaus und dort erzählst Du mir mal alles
    ganz genau. Und das bitte mit mehr als 6 Buchstaben".

    Gesagt, getan.....bei einer Kanne Tee gab es dann tatsächlich ein ausführliches Gespräch zwischen den beiden Freunden.

    Aber als Max Knips dann später den Zoo verliess, hatte er das erste Mal nach einem Zoobesuch auf seinem
    Speicherchip in der Kamera....
    N I C H T S.


    LG Baerli
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 August 2017
    Feechen53, -kulli-, hainna_GL und 7 anderen gefällt dies.
  13. Frechdachs010567

    Frechdachs010567 Lebende Forums-Legende

    Das NICHTS
    Liebe Zoofreunde, der freche Dachs wurde also Techniker und Wissenschaftler zu einem neuen Phänomen im Zoo gerufen.

    Der Zoodirektor Willibald Tierlieb erläuterte ihm das Phänomen.
    In einer der hinteren Ecken seines Zoo bei den Sphinx Katzen breitet es sich langsam aus.
    Es ist einfach nur schwarz und man sieht NICHTS.

    Was sollte das sein?
    Das musste er unbedingt untersuchen und er begab sich zu den Katzen.
    Da war es ganz hinten in der Ecke. Das NICHTS
    Er hatte ja schon viele seltsame Phänomene im Zoo gesehen, wie Klebebilder, sich überlagernde Zoogehege, festhakende Flashplayer, aber dieses Phänomen machte ihm doch ein wenig Angst.
    Es war nicht aggressiv, es war einfach nur da, einfach NICHTS.
    Wenn es pulsieren würde und somit ein Lebenszeichen von sich geben würde, wäre das NICHTS vermutlich gar nicht so schlimm, aber so…
    Er näherte sich langsam dem NICHTS, um es sich genauer anzusehen.
    Es war schwarz, einfach nur schwarz. Sonst NICHTS.
    Wie er es sich so anschaute stellte er fest, dass das NICHTS etwas größer geworden war und jetzt bis zum Gehege der Wehrwölfe reichte. Er stellte schnell ein paar Berechnungen an und musste feststellen, dass der Zoo, wenn das NICHTS sich so schnell weiter entwickelt in spätestens einem Jahr verschwunden ist.
    Schnell nahm er sein Massenspektrometer in die Hand und untersuchte das NICHTS. Doch dieses stellte NICHTS fest. Es war da und NICHTS war zu entdecken.

    Als der eine Werwolf sich langsam dem NICHTS näherte und mit dem linken Ohr berührte verschwand dieses einfach ins NICHTS und der Werwolf hatte ein Ohr weniger. Der Wolf machte NICHTS, er stand jetzt mit einem Ohr da, drehte sich um und kam mit dem Schwanz ins NICHTS, sofort verschwand auch dieser.

    Das erschreckte den frechen Dachs so sehr, dass er schreiend aufwachte.

    Das NICHTS war nur in seinem Traum erschienen.

    In Wirklichkeit war natürlich alles in seinem Zoo bestens,

    oder NICHT?
     
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  14. Baerli

    Baerli Lebende Forums-Legende


    Das Phänomen NICHTS

    Als Willibald Tierlieb am frühen Morgen in sein Büro kam, fiel sein erster Blick auf die neueste Ausgabe vom Zookurier.

    Hmmm…. ein wissenschaftlicher Artikel von dem Techniker Frecher Dachs, das würde bestimmt eine interessante Lektüre.
    Aber bereits bei den ersten Zeilen wurde der Direktor immer blasser und ein Druck machte sich in der Magengegend breit.
    Das konnte doch wohl nicht wahr sein, was passierte da nur im Zoo? Ein unbekanntes Phänomen namens „Nichts“ im Zoo?!

    Vor lauter Aufregung konnte der Direktor den Artikel nicht bis zum Ende durchlesen, er musste erst einmal an die frische Luft.

    Seine Helfer standen noch auch noch vor dem Bürogebäude, um den Arbeitsablauf des heutigen Tages zu besprechen.
    Ein blasser und völlig aufgeregter Direktor stürzte auf sie zu, um über die Sache mit dem „ NICHTS“ zu berichten.

    Nach den ersten Schrecksekunden kamen aber auch sofort diverse Vorschläge. Es sollten die im Lager gestapelten
    Wasserfälle wie eine Schutzwand aufgestellt werden. Die vielen Schwanenteiche könnten wie ein Wassergraben nebeneinander aufgereiht werden. In der Recyclinganlage sollten magische Zäune, Zäune und Mauern aus Eis, Vulkangestein oder Steinen hergestellt werden. Natürlich müssten alle drei Anlage auf Hochdruck arbeiten. Vielleicht wären magische Monolithen auch ein Schutz.
    Die Helfer hatten sehr viele Ideen und überschlugen sich mit den Vorschlägen.

    In ihrem Eifer bemerkte die versammelte Gruppe nicht, dass die Tierärztin Dr. Lynn ebenfalls eingetroffen war. Um sich
    über den Grund der Versammlung zu informieren, nahm sie dem Direktor erst einmal den Zookurier aus der Hand und
    las den besagten Artikel, in aller Ruhe und bis zum Ende. Dabei konnte sie sich dann ein Lächeln nicht verkneifen.

    „Hallo, Ihr Lieben Leute, kommt mal wieder runter. Ich kann die Aufregung natürlich nach den ganzen Problemen der letzten Zeit verstehen, aber wenn Ihr Euch schon über einen Artikel aufregt, dann bitte erst, wenn Ihr ihn auch bis zum Ende gelesen habt“.
    Mit diesen Worten konnte sie ein wenig Ruhe in die Versammlung bringen.

    Nachdem Direktor Tierlieb dann auch erst einmal den Rest des Artikels gelesen hatte, war es ihm natürlich peinlich, so eine
    Aufregung verursacht zu haben.

    Aber war es denn nicht auch verständlich? Schliesslich ist es ein verrückter Zoo und da wäre so eine Art von Phänomen
    auch nicht auszuschliessen.

    Und bei der ganzen Problematik der letzten Zeit sind die Nerven der Zoodirektoren so gewaltig angespannt, da können
    6 Buchstaben die Stimmung extrem schnell hochschrauben, erst recht bei dem Wort

    N I C H T S

    Liebe Zoodirektoren, bleibt bitte weiterhin entspannt und denkt an Euren Blutdruck.
    Wenn auch der Zoo im Moment krank ist, wir Spieler wollen doch gesund bleiben, um uns weiterhin um
    unsere Tiere von ZooMumba zu kümmern. Und hoffentlich auch bald wieder mit mehr Spass.

    Eure Baerli
     
  15. 60kaktus

    60kaktus Lebende Forums-Legende

    Das Wörtchen „Nichts“
    Das Wörtchen „Nichts“ hat mich nun auch aufgeschreckt und beäugte meinen Zoo am Morgen sehr kritisch. Habe ich das Nichts“ übersehen, weil ich in letzter Zeit nur noch in Gedanken durch meinen Zoo laufe. Das Erste was ich ansah, war der Löwenkopf doch „Nichts“ kein Brieflein brachte er mir und dabei war das früher ein „lieber Morgengruß“ von Zoonachbarn, der zum Morgen gehörte.

    Also überlegte ich weiter, kann man das „Nichts“ doch sehen und erkennen? So begann ich meine Runde im Hauptzoo schaute hinter jeden Baum und Strauch Nichts war zu kennen. Weiter wollte ich in mein Flusstal, musste mich aber zuerst von dem nervigen Sparlayer befreien, der mir wie so oft den Weg versperrte. Doch auch hier „Nichts“ , die Tiere waren alle ruhig und mein Weg führte mich weiter in den verborgenen Zoo. Hier blieb ich erst einmal stehen und horchte „Nichts“, eine Stille, die schon beängstigend wirkte. Das einzige was plätscherte, waren die Wasserfälle. Schnell ging ich weiter in den Neuen Zoo vielleicht könnte ich ich hier auf das „Nichts“ treffen. Doch wieder konnte ich hinter keinem Stein hinter keiner Mauer ein „Nichts“ entdecken. Als ich an den Geisterkatzen vorbei kam schaute ich angestrengt in das Gehege. Haben die Geisterkatzen das „Nichts“ gefangen? Ein mumeliges Gefühl überkam mich und suchte schnell den schmalen Pfad, der mich in den Küstenzoo führen sollte..
    Einen Moment blieb ich stehen und fragte mich, was mache ich denn hier? Ich suche nach einem „Nichts“, das es doch gar nicht gab oder doch und ich habe es nur übersehen? Also ging ich weiter, schaute mich um bei den Tieren, schaute in jeden Teich, aber „Nichts“ war zuerkennen, Nichts“ war anders als sonst. Gerade als ich in die OceanWorld übersetzen wollte kam wie aus dem „Nichts“ wieder der Sparlayer und versperrte mir wieder den Weg. Wieder überlegte ich, war das das „Nichts“, was ich suchte? Kopfschüttelnd konnte ich nach einiger Zeit den Weg auf das Meer fortsetzen. Es war ein beschwerlicher Weg, doch das „Nichts“ habe ich nicht gefunden.

    So ging ich zurück in das Forum und hoffte, hier antworten auf das „Nichts“ zu finden, doch auch hier standen alle vor dem „Nichts“. Nun war auch ich ratlos und stellte mir vor, wie es den Technikern gehen muss, die alles versuchen um uns Spieler wieder den Spielspaß von früher zu ermöglichen, die werkeln, prüfen und testen und am Ende auch wieder vor dem „Nichts“ stehen, weil sie eben den Fehler „Nichts“ nicht finden.


    Liebe Mitspieler von Zoomumba, vielleicht fällt euch auch noch das ein oder andere zu dem Wörtchen „Nichts“ ein und schreibt es hier.
     
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  16. -kulli-

    -kulli- Lebende Forums-Legende

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    Was wurde eigentlich aus.....

    Viele treue Leser werden sich sicher noch erinnern. Im Mai 2014 berichtete der Zookurier über rätselhafte Ereignisse rund um einen Bauzaun inmitten des Management- Centers. Damals besuchten wir einen der unmittelbar betroffenen Anwohner.
    Direktor Kunibert Hasenfuß gab uns einen Einblick in die Geschehnisse, deren Auswirkungen auf ihn und seinen Tierpark und äußerte eine recht waghalsige Theorie.

    Heute schreiben wir das Jahr 2017 und der Zookurier reist noch einmal an den Ort des Geschehens.
    Was ist aus dem Bauzaun geworden? Und wie ist es unserem damaligen Gesprächspartner seit unserem aufschlussreichen Interview ergangen?

    Nach mehrmaligen erfolglosen Anfragen erklärte sich Direktor Hasenfuß nun doch noch zu einem Gespräch bereit. Und so machte ich mich mit einem mulmigen Gefühl im Magen auf den Weg – vorbei an schon lange verlassene Tierparks, über streikende Plugins und hindurch durch eine Wand hängender Sammelbildchen.

    Für diese Gegend gab es eigentlich nur eine treffende Bezeichnung – trostloses Nichts.
    War ich hier überhaupt richtig? Mein Navi schien zwar davon überzeugt, doch war hier auf die Technik überhaupt noch Verlass?
    Am Straßenrand kam mir ein alter Mann entgegen, der mir sicher den Weg weisen konnte.
    Auf meine Frage starrte er mich zuerst nur völlig entgeistert an, um dann ungläubig zu antworten:
    „Fräuleinchen, sind sie wirklich sicher, dass sie da hin wollen? Da gibt es doch
    nichts mehr, außer den Zoo von dem verrückten Hasenfuß.“ Dazu machte er eine Handbewegung, die sehr an einen Scheibenwischer erinnerte. Als ich bejahte, machte sich blankes Entsetzen in seinem Gesicht breit und er murmelte warnend: „Überlegen sie es sich gut! Und passen sie auf sich auf, denn sehr viele sind bisher nicht von dort zurück gekehrt.“, um dann kopfschüttelnd weiter zu gehen.
    Zugegeben, die Frau in mir überlegte tatsächlich, umzukehren und die Reportage, Reportage sein zu lassen. Jedoch die Journalistin in mir witterte die ganz große Story. Meine Neugier war geweckt und so machte ich mich wieder auf den Weg und fuhr weiter hinein ins Nichts.
    Meine Entschlossenheit wurde belohnt. Schon von weitem sah ich es bunt leuchten. Es gab ihn tatsächlich noch, den sagenhaften Zoo von Direktor Hasenfuß.
    Schon am großen Eingangstor wurde ich freudig von meinem Gastgeber begrüßt. Fast schon überschwänglich schüttelte er meine Hand und schien sie gar nicht mehr los lassen zu wollen, fast so, als wolle er nicht glauben können, dass ich mich tatsächlich zu ihm ins
    Nichts gewagt hatte.
    Wie hatte sich dieser Mann doch verändert. Nervös, ja fast schon gehetzt, führte er mich durch seine fantastische Tierwelt. Schon das kleinste Geräusch ließ ihn erschrecken und immer wieder sah er sich ängstlich suchend um.
    Erst auf der großen einladenden Terrasse des Teehauses schien sich seine Anspannung etwas zu legen.
    Zeit für mich, diesen Zustand auszunutzen und mit dem geplanten Interview zu beginnen.

    Frage: „Herr Direktor, zuallererst noch einmal vielen Dank, dass sie sich bereit erklärt haben, mir ein wenig ihrer kostbaren Zeit zu schenken und unseren Lesern von ihrem alltäglichen Kampf gegen das Nichts zu berichten. Wie ist es ihnen denn nach meinem letzten Besuche ergangen? Und vor allem: Gibt es den Bauzaun noch?“
    Antwort: „Nun, liebe Frau Kulli, seit ihrem letzten Besuch ist sehr viel geschehen. Der von ihnen angesprochene Bauzaun verschwand zwar schon kurze Zeit später im
    Nichts, die seltsamen Vorkommnisse jedoch blieben und nahmen im Laufe der Zeit immer weiter zu. Immer wieder verschwand etwas ohne, dass jemand hätte sagen können, wohin.
    Wie sie wissen ,hatte ich schon damals die Vermutung, es handle sich um ein virtuelles Bermuda- Dreieck und dass die Pinguine etwas damit zu tun haben könnten. Doch jeder meiner Kollegen, mit denen ich darüber sprach, tat es als als haltlose Spinnerei ab.
    Schnell waren sich diese Hobby- Psychologen einig: Jemand, wie ich, konnte nicht mehr ernst genommen werden und eilig wurden jegliche Kontakte abgebrochen.
    Mein Gott, wie waren sie doch alle blind!? Warum nur haben sie mir nicht zugehört? Vielleicht hätten wir alle gemeinsam das Unheil abwenden können. Doch was sollte ich alter Mann allein ausrichten. Und so verschwand eins nach dem anderen im
    Nichts, erst nur langsam, dann in immer kürzeren Abständen. Waren es am Anfang nur einzelne Spieler, mussten doch schon bald immer mehr Suchmeldungen heraus gegeben werden. Sie verschwanden auf Nimmerwiedersehen. Doch noch immer wollte mir niemand zuhören.
    Es kam also, wie es kommen musste. Bald schon griff das Phänomen auch auf das Forum über.
    Langjährige Mitstreiter verschwanden und mit ihnen Freundschaften, oftmals das Vertrauen auf die anderen und das Miteinander.
    Als dann auch noch die Zoopost verschwand, wurden zwar die ersten stutzig, doch niemand hätte freiwillig zugegeben, dass ich eventuell Recht haben könnte. Also wurde auch das tatenlos hingenommen.
    Jetzt, nachdem auch jegliche Informationen seitens BP und kürzlich auch noch das große Geburtstagsevent ins
    Nichts entschwanden, war der Schreck groß. Doch nun ist es wohl zu spät.
    Uns so sitze ich hier in meinem Zoo und warte auf das unvermeidliche. Ich werde hier ausharren, bis es auch mich irgendwann holt, das Nichts. Bis dahin werde ich aber weiter kämpfen und alles in meiner Macht stehende versuchen, dies zu vermeiden und verfolge hierzu seit kurzem eine neue Strategie. Da ich nach wie vor die Pinguine für die Verursacher halte, habe ich eine große Stückzahl magischer Wälle in Auftrag gegeben, hinter denen die Vögel nun bis auf weiteres sicher verwahrt werden, bis ich eine bessere Lösung gefunden habe. Mir bleibt nur zu hoffen, dass der Zauber lang genug anhält, bevor es da ist, das Nichts.“

    Ich hatte keine Vorstellung davon, dass sich unser Gespräch sehr schnell zu einem Monolog entwickeln würde. Doch ich ließ den Mann reden. Scheinbar hatte ihm schon lange niemand mehr wirklich zugehört. Meine Fragen waren alle zur Zufriedenheit beantwortet. Direktor Hasenfuß wirkte regelrecht befreit, hatte er doch endlich mal alles raus lassen können, was ihm auf der Seele lag.

    Die Verabschiedung verlief herzlicher als jemals zuvor. Gern wäre ich noch länger geblieben. Doch dieser Mann hatte eine Mission. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, unsere herrlich bunte Pixel- Welt zu retten und zu schützen... vor dem
    Nichts. Und davon durfte ich ihn nicht länger abhalten. Mit meinem nächsten Besuch würde ich aber sicher nicht wieder so lange warten.

    Eure -kulli-


     
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  17. Baerli

    Baerli Lebende Forums-Legende


    Karte der verlorenen ...............


    Bei der Rückfahrt von der Trauminsel fand ich in der Nähe von der roten Boje doch tatsächlich eine Flaschenpost, die
    ich am Anlegeplatz natürlich sofort geöffnet habe. In der Flasche befand sich eine zerrupfte Landkarte mit folgendem Vermerk:
    Karte der verlorenen.............

    Dazu gab es ein grosses Kreuz auf einer kleinen Insel in der Nähe von der Trauminsel. Da es noch früher Morgen und ich unheimlich neugierig war, machte ich mich direkt auf den Weg zu dieser Insel.

    Ich fand sie sehr schnell und wunderte mich über die komischen Gebilde am Ufer, teilweise sahen sie aus wie fester Felsen,
    teilweise wie gemischtes Strandgut. Nachdem ich mein kleines Boot befestigt hatte, betrat ich vorsichtig die Insel, auf der
    momentan kein Mensch zu sehen war.

    Ich traute meinen Augen kaum, als ich den ersten Hügel am Strand sah. Dort lagen alles Buchstaben aufeinander, die
    teilweise schon harter Fels geworden waren. Alle Buchstaben des Alphabets waren reichlich vorhanden.
    Was hatte das nur zu bedeuten?

    Als ich zum nächsten Hügel ging, entdeckte ich alle Satzzeichen. Punkt, Komma, Ausrufezeichen, Fragezeichen......alles war
    vertreten. Teilweise auch noch frisch, viele aber auch schon zu einer festen Masse verschmolzen.

    Ich traute mich kaum, mir weitere Hügel anzusehen, aber die Neugier war einfach stärker.

    Und so fand ich dann ganze Worte und viele Begriffe, die zum normalen menschlichen Leben gehören sollten: Rücksicht,
    Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit, Frieden und noch sehr viele weitere Begriffe.

    Der nächste Hügel war ein ganz bunter Haufen mit allen möglichen männlichen und weiblichen Vornamen.

    Bevor ich mir noch die weiteren Hügel ansehen konnte, hörte ich plötzlich ein leises Hüsteln und entdeckte zwischen den
    Felsen einen sehr alten Mann. „Hallo“ sprach er mich mit leiser und trauriger Stimme an „hat jemand doch mal meine Flaschenpost gefunden und sich auf den Weg nach hier gemacht.“

    „ Was hat das hier zu bedeuten?“ konnte ich nur erstaunt und noch völlig verwirrt fragen.

    „Das ist ganz einfach zu erklären“ lautete seine Antwort. „Hier sammeln sich alle Dinge an, die doch eigentlich wesentlicher
    Bestandteil des menschlichen Lebens sind.
    Die aber teilweise vergessen, ganz bewusst ignoriert oder einfach nicht mehr benutzt werden.

    Diese Dinge werden dann hier angespült und da sie nicht vermisst und abgeholt werden, werden sie im Laufe der Zeit
    zu hartem Felsgestein. Wenn sich manche Menschen doch noch daran erinnern und sie wieder benutzen würden, könnten sie auch zurückkehren. Aber leider müssen die meisten Dinge hierbleiben.“

    „Aber viele Menschen benutzen doch noch diese Werte des Lebens“ konnte ich nur verhalten antworten.

    „Das sind aber leider nicht mehr genug Menschen. Bei Kleinigkeiten regen sich viele Leute auf und werden ausfallend.
    Viele vergessen, wie schön es ist, mit Worten richtig umzugehen, geschweige denn, höflich und rücksichtsvoll andere
    Menschen zu behandeln.
    Immer nur Hektik und Stress, keiner sieht mehr die schönen Dinge des Lebens, auch wenn es manchmal nur Kleinigkeiten sind.
    Die Natur und die Tiere werden nicht ausreichend geschützt.
    Und wie oft werden Menschen zu Egoisten, vergessen dabei sogar die Familie und die Freunde. Hilfsbereitschaft wird wie viele andere Worte zu einem nicht mehr benutzen Fremdwort.

    Und all diese Dinge und Werte des menschliche Lebens sammeln sich hier an. Ich lebe schon lange Zeit auf dieser Insel und
    sehe täglich, was alles angespült wird. Was alles sehr oft bewusst vergessen und vor allen Dingen auch einfach ignoriert wird.
    Deshalb schicke ich oft die Flaschenpost ab und versuche, Menschen nach hier zu holen.“

    Welch traurige Worte, welch trauriger Ort.

    Sehr nachdenklich verabschiede ich mich von dem alten Mann und kehre zum Festland mit der Hoffnung zurück,
    dass nicht zu viele wesentliche Dinge und Werte des Lebens ganz in Vergessenheit geraten.

    Eure Baerli
     
  18. -kulli-

    -kulli- Lebende Forums-Legende



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    Die gute Kinderstube

    Wir alle haben im Idealfall schon in Kindertagen gelernt, wie man sich einem anderen Menschen gegenüber richtig benimmt.
    Gute Manieren und höfliche Umgangsformen sind vielen Eltern wichtig. Sie wünschen sich, dass sich ihre Kinder bedanken, nett grüßen und lernen, sich auch zu entschuldigen, wenn es notwendig ist.
    Denn alle wissen: Höflichkeit spielt im Leben eine wichtige Rolle. Und höfliche Menschen kommen in der Regel weiter als andere. Und die Kinder erfahren schnell, dass ein höfliches Verhalten besser ankommt, denn als Echo darauf wird den Kleinen ebenfalls freundlich begegnet.
    Wer das als Kind gelernt hat und bestenfalls täglich vorgelebt bekam, dem sollte es auch im Erwachsenalter eigentlich nicht sonderlich schwer fallen, einen höflichen Umgang mit den anderen zu pflegen.
    Doch wie sieht es in der Realität aus? Nun das durfte ich gerade heute wieder einmal erleben...

    Eine Mutter mit ihren beiden Söhnen (vielleicht 7 und 5 Jahre alt) steht in unserer Fleischerei in der Schlange und während die drei warten, äußern die beiden Jungs schon mal lauthals ihre Wünsche, die Mama doch unbedingt beachten solle. Von dieser erfolgt keine Reaktion, worauf die Stimmen der beiden noch eindringlicher und fordernder werden.
    Die ersten Kunden fühlen sich genervt und verdrehen die Augen, während die Verkäuferin weiterhin freundlich bleibt und jedem der beiden, um die Situation etwas zu entspannen, mit einem freundlichen „Bitteschön!“ ein Würstchen reicht. Ohne ein Wort werden ihr diese aus der Hand gerissen und eilig in den Mund gestopft. Doch auch für die Mutter scheint dies völlig normal zu sein, wie man an dem fehlenden „Danke!“ erkennen kann.
    Die Würstchen sind verputzt und die Warterei ist nichts für die Kleinen. Und eh es jemand verhindern kann, fällt auch schon ein Aufsteller und die darin so ordentlich platzierten Tüten ergießen sich über dem Boden. Wieder gibt es lautes Gezeter, diesmal aber seitens der Mutter. Wir übrigen Kunden helfen beim Sammeln der Tüten, die von der Frau nur lieblos zurück in den Aufsteller gestopft werden. Auf ein „Dankeschön!“ warten wir vergebens, wie auch die Verkäuferin kein Wort wie „Entschuldigung!“ hört. Weiterhin freundlich bedient sie den nächsten Kunden und erklärt, sie würde sich in einer freien Minute schon darum kümmern und alles neu einsortieren.
    Endlich an der Reihe fordert die Dame ohne viele Worte ihre Wurst, legt wortlos das geforderte Geld auf den Tresen und verlässt ohne ein „Auf Wiedersehen!“ oder „Tschüss!“ den Laden.


    Kann man den Kindern ihr Benehmen nun wirklich übel nehmen? Es ist wohl eher die Mutter, die mit ihrem Verhalten dafür die Verantwortung trägt. Denn wie sollen sie lernen, wie es richtig geht, wenn es ihnen nicht vorgelebt wird? Ist es wirklich so schwer, mal „Bitte“ und „Danke“ zu sagen, sich, wenn es angebracht ist, zu entschuldigen oder jemandem einfach mal ein Lächeln zu schenken? Es kostet nichts, tut nicht weh und versüßt nicht nur unserem Gegenüber den Tag, sondern auch uns selbst.
    Versucht es doch mal! Ihr werdet sehn, es lohnt sich.

    Eure -kulli-​
     
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  19. Baerli

    Baerli Lebende Forums-Legende



    Ende ..... Beginn
    ? ? ?



    Alles hat ein Ende....auch die schöne Urlaubszeit. Nach reichlich Sonnenschein erwartet uns wieder das wechselhafte
    Wetter, nach Entspannung und Freizeit zieht der Alltag uns wieder in seinen Bann. Ruhe und Gemütlichkeit werden
    bei dem Strassenlärm und der Hektik der Stadt schnell vergessen. Ausschlafen ist nur noch an freien Tagen möglich,
    ansonsten werden wir vom Wecker unsanft aus unseren Träumen gerissen.

    Badezeug wird nach hinten in den Kleiderschrank gepackt, die Wanderschuhe landen erst mal im Keller. Dafür werden
    Waschmaschine und Bügeleisen in Betrieb genommen.
    Und im Garten, der uns mit einem grünen Teppich aus Unkraut und hohen Rasen begrüsst hat, wird der Rasenmäher
    eingeschaltet.

    Für viele Menschen beginnt nach der Urlaubszeit auch wirklich ein echter Anfang, da sie etwas völlig Neues beginnen.

    Viele Schulkinder erleben jetzt ihren ersten Schultag. Die Vorfreude darauf ist oft genauso gross wie die Neugier auf das,
    was jetzt kommen wird. Was werden die Kinder jetzt alles lernen? Werden sie neue Freundschaften schliessen?
    Sind die Lehrer nett ? Viele Fragen und viel Neues wird jetzt auf die Kleinen einstürmen.

    Auch für viele ältere Jugendliche beginnt jetzt etwas Neues, wenn sie die Schulzeit beendet und einen Ausbildungsplatz
    gefunden haben. Mögen sie sich für den richtigen Beruf entschieden haben, auf fähige Ausbilder und nette Kollegen treffen.

    Manche Menschen konnten die freie Zeit auch dazu benutzen, sich Gedanken über ihre weitere Zukunft zu machen
    oder Ideen für neue Projekte entwickeln. Andere haben die ruhigen Tagen benutzt, um sich auf einen neuen
    Arbeitsplatz vorzubereiten.

    Aber nicht nur nach der Urlaubszeit beginnt etwas Neues oder startet man wieder neu in das alte Leben. Im ganzen
    Leben gibt es immer wieder Zeitpunkte, wo etwas Altes und Gewohntes endet und man etwas Neues beginnt, ob nun
    im privaten oder beruflichen Bereich.

    Oft geht man dabei mit Skepsis und einem leichten Magendruck in diese Veränderungen, aber auch mit Vorfreude und
    Neugierde. Ausserdem wird durch etwas Neues oft genug die Langeweile vertrieben und das tägliche Leben wieder
    interessant gemacht.

    Liebe Leser vom Kurier, bewahrt Euch immer Mut und Offenheit für Veränderungen jeglicher Art.

    Das wünscht Euch
    Eure Baerli
     
  20. -kulli-

    -kulli- Lebende Forums-Legende

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    Du hast immer die Wahl...

    An den Straßenlaternen, Häuserwänden, Litfaßsäulen, riesigen Plakatwänden und und und... Derzeit prangen sie wieder überall, die Konterfeis teils bekannter, teils völlig fremder Damen und Herren. Sie alle buhlen um unsere Stimme und wir haben die Qual der Wahl.
    Doch haben wir die wirklich nur heute am großen Wahl- Sonntag? Genau betrachtet treffen wir tagtäglich zig Entscheidungen, wenn auch nicht immer in so großem Ausmaß. Oft sind es nur ganz winzig kleine. Doch sie alle zusammen genommen sind es, die in der Summe unser Leben bestimmen und uns größtenteils zu der Person machen, die wir sind.
    Schon gleich morgens nach dem Aufstehen, ist es unsere Wahl, wie das Frühstück ausfallen soll.
    Süß, deftig, gesund oder soll es nur aus einer Tasse Kaffee oder Tee bestehen? Und auch zu den anderen Mahlzeiten des Tages ist es unsere Entscheidung, was da auf den Teller kommt. Leben wir gesund und knabbern lustlos an einem Salatblatt oder dürfen es ruhig ein paar Kalorien zu viel sein, obwohl wir wissen, dass wir sie anschließend noch sehr lange auf unseren Hüften spazieren tragen?
    Wir wählen unsere Kleidung für den Tag, unsere Frisur und entscheiden uns, ob Make up oder nicht, ganz so, wie wir uns wohl fühlen. Und so ganz nebenbei beeinflussen wir so schon mal, den ersten Eindruck, den andere von uns haben werden. Hinzu kommt, dass wir auch hier schon wieder die Wahl haben, ob wir unseren Mitmenschen nett und freundlich gegenüber treten oder ob wir den Griesgram mimen. Denn auch sie haben die Wahl, wen sie gerne um sich haben möchten. Und bei einem ewigen Miesepeter und Dauernörgler sinken die Chancen rapide.
    Wir wählen die Form unserer Freizeitbeschäftigung und entscheiden für uns, ob wir uns in unseren 4 Wänden verkriechen oder ob wir am .Leben da draußen teilnehmen möchten.
    Und wir wählen für uns die Werte, die uns wichtig sind und die wir unseren Kindern mit auf den Weg geben möchten.
    Entscheiden wir uns falsch, können wir später niemanden dafür verantwortlich machen, denn es war nun mal ganz allein unsere Entscheidung. Da hilft es dann auch nicht mehr, andere dafür verantwortlich zu machen. Doch wir haben dann immer noch die Wahl, uns um zu entscheiden und einiges wieder in die für uns richtige Bahn zu lenken. .
    Natürlich gibt es auch Situationen, die wir nicht in der Hand haben, denn das Schicksal macht eh, was es will. Doch auch dann haben wir immer noch die Wahl. Nehmen wir es einfach so hin und jammern? Oder kneifen wir einfach die Pobacken zusammen und kämpfen dagegen an?
    Warum soll man also nicht jeden Tag als neues Geschenk und als Herausforderung annehmen und versuchen, ihn so zu beeinflussen, dass man das beste daraus macht?
    So könnte ich wohl noch ewig weitermachen. Ihr seht also: Wir wählen viel öfter als wir denken.
    Oft sind es nur ganz kleine Entscheidungen, doch alle zusammen genommen beeinflussen unser Leben und wir allein sind dafür verantwortlich, welche Wahl wir treffen.
    Ich wünsche euch, dass ihr stets die richtige Wahl trefft und, solltet ihr euch doch einmal falsch entscheiden, es als das seht, was es ist... ein Irrtum, den man bestenfalls wieder korrigieren kann. Man muss es nur wollen.

    Eure -kulli-

     
    Ahtisor, Froschkönigin, komodo79 und 3 anderen gefällt dies.
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